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Software-Bericht · kein Partner · StrategyQuant s.r.o. ·

StrategyQuant X im Test: Strategien aus der Maschine

StrategyQuant X baut Handelsstrategien selbst: Es kombiniert Millionen Einstiegs- und Ausstiegsregeln, testet sie mit eigener Engine, siebt mit Robustheitstests aus und exportiert den Rest als Quellcode für MetaTrader und andere Plattformen. Wir haben die öffentlichen Seiten am 06.11.2026 gelesen, kurz nach Erscheinen von Build 145 mit dem KI-Assistenten Q, und zeigen, was die drei Editionen kosten, was sie können und wo die eigentliche Gefahr eines Generators liegt.

Windows, Mac, LinuxAb 1.290 $ einmalig14 Tage TestversionExport MT4, MT5, NinjaTrader u. a.KI-Assistent Q seit Build 145
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  • 14 Tage ohne Kreditkarte
  • ab 1.290 $ einmalig
  • Windows, Mac, Linux

Kurzurteil

Die umfassendste Werkbank für generierte Strategien, die wir kennen, mit dem Risiko, das jeder Generator mitbringt: Sie findet auch Zufallstreffer.

StrategyQuant X vereint Generator, schnelle Backtest-Engine, eine sehr breite Palette an Robustheitstests, automatisierte Abläufe und Export als offenen Quellcode. Das ist mehr Werkzeug, als die meisten Trader je ausschöpfen. Der Preis ist hoch, die Starter-Edition lässt gerade die Robustheitstests weg, und die Lernkurve ist steil. Wer nicht versteht, warum ein Generator unter Millionen Versuchen fast immer etwas Gutaussehendes findet, baut sich damit sehr schnell sehr überzeugende Kurvenanpassungen.

Passt zu dir, wenn …

  • Ja: Du willst systematisch eigene Strategien entwickeln, ohne jede Regel von Hand zu programmieren, und bist bereit, Zeit in Methodik zu stecken.
  • Ja: Du brauchst Walk-Forward, Monte Carlo und Parameter-Tests in einem automatisierten Ablauf, über viele Märkte und Zeitrahmen.
  • Achtung: Du willst günstig einsteigen: Starter kostet 1.290 $, enthält aber keine erweiterten Robustheitstests und keinen Optimierer.
  • Nein: Du suchst einen fertigen profitablen EA oder willst ohne Lernaufwand Ergebnisse: StrategyQuant verkauft laut FAQ ausdrücklich keine fertigen Strategien.

Belege zu diesem Urteil

  • Öffentliche Seiten, livestrategyquant.com am 06.11.2026, ohne Anmeldung
  • Preise, Lizenz, Q-Bedingungen, DatenschutzHerstellerangaben als solche gekennzeichnet
  • 6 Ansichten mit ScreenshotProduktseiten des Herstellers, nummeriert erklärt

Was StrategyQuant X ist

StrategyQuant X (kurz SQX) ist das Hauptprodukt von StrategyQuant s.r.o. aus Prag. Laut eigener Firmenseite arbeitet das Unternehmen seit 15 Jahren an Algo-Trading-Software und nennt mehr als 23.000 Kunden. SQX ist eine Desktop-Plattform, die Handelsstrategien erzeugt: Du legst Markt, Zeitrahmen, Bausteine und Anforderungen fest, das Programm kombiniert per maschinellem Lernen und genetischer Programmierung Einstiegs- und Ausstiegsregeln, testet jede Kombination und behält, was deine Filter besteht.

Zur Familie gehören QuantAnalyzer für die Auswertung fertiger Ergebnisse, QuantDataManager für historische Daten, der visuelle Strategie-Editor AlgoWizard (in SQX eingebaut) und AlgoCloud für automatisierten Aktienhandel in der Cloud. Dieser Bericht behandelt SQX selbst.

Startseite von StrategyQuant mit Untermenü, Knöpfen Free Trial und Buy Now, Systemhinweis und Programmbild mit Modulleiste und Ergebnis einer Strategie, Markierungen 1 bis 5
Abb. 1: Startseite strategyquant.com am 06.11.2026. Unverändert; das Programmbild ist eine Illustration des Herstellers, die Werte darin sind Beispielwerte.
  1. 1. Untermenü: Overview, Features, Pricing, Download, Stories und More. Preise, Funktionen und Download-Angaben in diesem Bericht stammen von diesen Seiten.
  2. 2. Free Trial und Buy Now: Die Testversion läuft 14 Tage mit vollem Funktionsumfang, ohne Kreditkarte.
  3. 3. Systeme: „Runs on Windows 11/10, Mac, Linux, Windows Server“. Weiter unten auf derselben Seite steht noch „Windows 10/8.1/7“; maßgeblich ist die Download-Seite.
  4. 4. Module: Getting started, Builder, Retester, Optimizer, Data Manager, Custom projects und AlgoWizard.
  5. 5. Ergebniskarte: Profit-Faktor, Symbol, Zeitrahmen und Gewinn einer Beispielstrategie, daneben „Passed“ für Walk Forward, Monte Carlo und erweiterte Robustheit.

Die Startseite wirbt mit einem Vergleich „180 days“ für den alten Weg gegen „14 days“ mit StrategyQuant X und mit dem Satz, künstliche Intelligenz mache dich „1000x faster“. Das sind Werbeaussagen, die wir nicht prüfen können. Nüchterner ist die FAQ: Dort steht, SQX liefere keine fertigen profitablen Roboter und garantiere keine Ergebnisse, und wie viel man verdienen könne, lasse sich nicht seriös vorhersagen.

So entstehen Strategien: Builder, Retester, Improver, Optimizer

Das Herzstück ist der Builder. Er erzeugt Strategien zufällig oder per genetischer Evolution aus Bausteinen: laut Hersteller alle gängigen Indikatoren wie RSI, MACD oder CCI, Kerzenformationen, vier Arten von Einstiegen und sechs Arten von Ausstiegen. Bewertet wird nach Kriterien, die du wählst, etwa Nettogewinn, Rendite zu Drawdown oder Sharpe Ratio. Daneben gibt es den Retester (bestehende Strategien auf anderen Märkten, Zeitrahmen oder Einstellungen prüfen), den Improver (nur einen Teil einer Strategie, etwa den Ausstieg, neu suchen) und den Optimizer (Parameter einfach oder im Walk-Forward-Verfahren optimieren).

Abschnitt der StrategyQuant-Startseite mit den Schritten Build process und Strategy quality, robustness tests, Markierungen 1 und 2
Abb. 2: Startseite, Abschnitt „How StrategyQuant finds trading strategies with real edge?“, 06.11.2026. Unverändert; Angaben des Herstellers.
  1. 1. Schritt 1, Build process: maschinelles Lernen und genetische Programmierung erzeugen neue Strategien für Forex, Futures und Aktien und prüfen laut Hersteller Millionen Kombinationen aus Bedingungen, Ordertypen und Kursniveaus.
  2. 2. Schritt 2, Robustheitstests: Monte Carlo, Walk-Forward-Optimierung und -Matrix, System Parameter Permutation, Optimization Profile und What-if, auf Wunsch automatisch als Teil des Bauprozesses.

Wichtig für eigene Ideen: Strategien lassen sich aus eigenen Vorlagen erzeugen. Eine Vorlage ist eine Strategie mit Platzhaltern, die SQX zufällig füllt; so bleibt die Grundidee deine, und nur Teile werden gesucht. Dazu kommen Strategien über mehrere Zeitrahmen und Symbole (etwa Handel auf H1 mit Bestätigung auf H4 und D1), Fuzzy Logic (ein Signal gilt, wenn ein festgelegter Anteil der Bedingungen erfüllt ist) und ein Trade-Management mit mehreren Teilausstiegen (ATM). Zu ATM schreibt StrategyQuant, schon eine einfache Einstellung verbessere 10 bis 30 % der Strategien; das ist eine vorläufige Herstellerangabe.

Wer schon weiß, was er handeln will, baut die Regeln im visuellen Editor AlgoWizard ohne Code nach. Eigene Indikatoren und Bausteine gehen über Snippets in Java oder als „Custom blocks“ in AlgoWizard. MetaTrader-Indikatoren lassen sich laut FAQ nicht importieren.

Robustheitstests und automatisierte Abläufe

Hier liegt die eigentliche Stärke von SQX, und hier liegt auch der größte Unterschied zwischen den Editionen. Laut Funktionsseite gibt es:

  • Zwei getrennte Monte-Carlo-Tests mit mehr als neun Simulationsarten, die zufällige Abweichungen durchspielen. Strategien, die durchfallen, verwirft SQX auf Wunsch automatisch; eigene Simulationsmodelle lassen sich ergänzen.
  • Walk-Forward-Optimierung und Walk-Forward-Matrix: Die Matrix prüft viele Kombinationen aus Zeitfenstern und zeigt in einer 3D-Ansicht, ob stabile Bereiche existieren oder nur einzelne Spitzen.
  • System Parameter Permutation (SPP) und Optimization Profile: zwei Verfahren nach Dave Walton und Robert Pardo, die prüfen, ob eine Strategie nur mit genau einer Parameterkombination funktioniert.
  • Beliebig viele Out-of-Sample-Zeiträume mit eigenen Filtern je Zeitraum, dazu MAE/MFE und tägliche Equity.
  • Custom Projects: eigene Abläufe aus beliebig vielen Schritten (bauen, neu testen, optimieren, filtern), die stunden- oder tagelang ohne Eingriff laufen.
  • Custom Analysis: eigene Auswertungen und Filter, auf Wunsch mit externen Programmen oder Python-Skripten.
Funktionsseite von StrategyQuant X mit Programmbild des Optimizers: Titelleiste Build 133, Modulleiste, Reiter, Walk-Forward-Diagramm und Ergebnisliste, Markierungen 1 bis 6
Abb. 3: Funktionsseite strategyquant.com/features am 06.11.2026. Unverändert; das Programmbild zeigt laut Titelleiste noch Build 133, die Werte sind Beispielwerte des Herstellers.
  1. 1. Titelleiste: „StrategyQuant X Ultimate Build 133 (Full license)“. Das Bild ist also einige Versionen älter als das aktuelle Build 145.
  2. 2. Modulleiste: Getting started, Builder, Retester, Optimizer, Data Manager, Custom Projects, AlgoWizard und SQ 4 Business.
  3. 3. Reiter der Optimierung: Walk-Forward Results, Overview, Optimization profile, Sys. Param Permutation, List of trades, Equity chart, Trade analysis und Strategy config.
  4. 4. Walk-Forward-Diagramm: 20 Durchläufe mit 30 % Out-of-Sample; die roten Linien markieren die Grenzen der Zeitfenster, darunter Volumen, Drawdown und Perioden.
  5. 5. Ergebnisliste: Ausgangsstrategie und Walk-Forward-Variante, mit Filterergebnis „PASSED“ und dem gewählten Zeitfenster.
  6. 6. Systemhinweis: Windows 11/10, Mac, Linux und Windows Server.

Genau diese Werkzeuge fehlen in Starter: Erweiterte Robustheitstests, Optimizer (einfach und Walk-Forward) und Custom Projects sind laut Preistabelle erst ab Professional enthalten. Starter kann bauen, neu testen und verbessern, aber nicht das prüfen, was einen Generator erst brauchbar macht. Wer ernsthaft generieren will, sollte Starter deshalb nur als Einstieg mit späterem Upgrade sehen (laut Preisseite 550 $, auf Anfrage per E-Mail 350 $).

Die eigentliche Gefahr: Zufallstreffer im Datenberg

Ein Generator, der Millionen Regelkombinationen auf denselben historischen Daten testet, findet immer welche, die gut aussehen, auch wenn keine davon einen echten Vorteil hat. Das ist keine Schwäche von StrategyQuant im Besonderen, sondern Statistik: Bei genug Versuchen sind Zufallstreffer sicher. Ein Nutzerzitat auf der Startseite beschreibt das ungewollt deutlich: Mit strengen Filtern finde SQX etwa eine „funktionierende“ Strategie pro Million Versuchen, rund sechs am Tag.

StrategyQuant weiß das und baut die Robustheitstests genau deshalb ein. Sie senken das Risiko, heben es aber nicht auf: Auch Monte Carlo und Walk-Forward arbeiten auf Vergangenheit, und wer lange genug an Filtern dreht, passt am Ende die Tests an. Was in der Praxis hilft:

  • Out-of-Sample wirklich unberührt lassen: einen Zeitraum, den weder Builder noch Optimizer je sehen, und nur einmal am Ende prüfen.
  • Auf Daten des eigenen Brokers nachtesten: Die eingebauten Gratisdaten stammen von Dukascopy. Exportierte EAs gehören vor dem Live-Einsatz in den Strategietester deiner Plattform mit den Daten deines Brokers; auch die FAQ von StrategyQuant beschreibt diesen Schritt.
  • Forward-Test auf Demo oder kleinem Konto: erst wenn eine Strategie Monate außerhalb aller Tests besteht, ist sie mehr als ein Kandidat.
  • Einfachheit vorziehen: wenige Regeln und wenige Parameter überleben neue Daten eher als komplizierte Kombinationen.

Mehr dazu in unseren Ratgebern Backtesting und Forward-Testing und Warum EAs live scheitern.

Engine, Daten und Export

SQX hat eine eigene Backtest-Engine, laut Hersteller mit Tick-Genauigkeit und Tausenden Backtests pro Sekunde, je nach Daten und Präzision. Sie sei gebaut, um Backtests deiner Handelsplattform „exactly“ nachzubilden, nur mehrfach schneller. Prüfen konnten wir das nicht; unterschiedliche Daten, Spreads, Kommissionen und Ausführungsregeln führen in der Praxis fast immer zu Abweichungen. Mit Build 145 kam laut Changelog eine vollständige NinjaTrader-Backtest-Engine dazu.

Daten: Forex-, CFD- und Krypto-Tickdaten von Dukascopy mit mehr als zehn Jahren Historie sind kostenlos eingebaut, Aktiendaten lassen sich von Yahoo Finance laden, eigene Daten importieren. US-Aktien und -Futures in Minuten- und Tagesauflösung gibt es als Daten-Abo; laut Datenseite je nach Paket ab 59 $ für sechs Monate (nur Aktien, Tagesdaten); das komplette Paket mit Minutendaten kostet 269 $ im Jahr. Alle Datenpreise waren zum Prüfdatum als reduziert ausgewiesen. Die Abo-Daten laufen nur in der Vollversion und lassen sich nicht exportieren. Neu in Build 145 sind wöchentliche COT-Daten für 95 Futures-Symbole von SpreadCharts sowie Volume- und Market-Profile-Bausteine.

  • Export als vollständiger, offener Quellcode für MetaTrader 4, MetaTrader 5 (Hedging und Netting), TradeStation, MultiCharts, JForex und seit Build 145 NinjaTrader 8 (NinjaScript). Laut FAQ ist der Code nicht gesperrt und darf geändert werden.
  • Kommerzielle Nutzung: Mit voller Lizenz gehören dir die Strategien; du darfst sie selbst handeln, verkaufen oder vermieten. Ultimate enthält zusätzlich „SQ for Business“ mit Unterstützung für den MQL-Market von MetaQuotes.

Für MT5-Nutzer ist der Nachtest auf Broker-Daten der Punkt, an dem sich SQX und der Backtest Manager von ATS ergänzen: SQX erzeugt und sortiert vor, der echte MT5-Strategietester bestätigt oder widerlegt auf den Daten des Brokers. Ergebnisse aus beiden lassen sich anschließend in QuantAnalyzer zusammenführen.

Q: der KI-Assistent in Build 145

Mit Build 145 vom 03.11.2026 hat StrategyQuant den Assistenten Q eingebaut. Laut Changelog beschreibst du eine Handelsidee in Alltagssprache, und Q baut und testet Strategien, vergleicht Datenbanken, konfiguriert Builder, Retester, Optimizer und Custom Projects, analysiert Märkte mit Python und schreibt eigene Indikatoren und Snippets für MT4, MT5, NinjaTrader 8 und EasyLanguage. Die Q-Seite stellt Q ausdrücklich allgemeinen KI-Agenten wie Claude Code oder Codex gegenüber: Der Unterschied sei, dass Backtester, Daten, Robustheitstests und Export schon angeschlossen sind.

Seite Q AI Assistant mit vier Beispielaufgaben und Programmbild von StrategyQuant X Build 145 mit Chat, Guthabenanzeige und Backtest-Karte, Markierungen 1 bis 4
Abb. 4: Seite strategyquant.com/q-ai-assistant am 06.11.2026. Unverändert; das Programmbild und die Werte darin sind ein Beispiel des Herstellers.
  1. 1. Beispielaufgaben: Saisonalität erforschen, Strategie aus einer Idee in einem YouTube-Video bauen, Portfolio zusammenstellen, Strategievorlage anlegen.
  2. 2. Research Workspace: Q als Chat innerhalb von StrategyQuant X Build 145, links die gewohnte Modulleiste.
  3. 3. AI Credits: Q verbraucht Guthaben; das Feld oben zeigt den Stand und führt zu Verbrauch und Kauf.
  4. 4. Ergebniskarte im Chat: ein von Q gerechneter Backtest mit Kennzahlen und Equity-Kurve, mit Link zum vollen Bericht.

Q kostet extra, sobald das Startguthaben verbraucht ist. Laut Q-Preisseite gibt es zur Lizenz einmalig 1.200 (Starter), 2.400 (Professional) oder 6.000 Credits (Ultimate), in der Testversion 300. Danach gibt es Monatspläne für 20 $, 50 $ oder 200 $ (4.500, 12.500 oder 60.000 Credits) oder Nachkauf für 5 $ je 1.000 Credits. Wie viele Credits eine Anfrage kostet, steht vorher nicht fest; StrategyQuant gibt dafür die Kosten der KI-Anbieter weiter. Das Startguthaben gilt zwölf Monate.

Daneben nennen die Lizenzbedingungen eine Schnittstelle für externe KI-Werkzeuge (MCP), die ein Nutzerkonto und eine regelmäßige Online-Prüfung der Lizenz braucht. Das Prinzip kennt man vom Account-Tracker, der ebenfalls einen MCP-Zugang für Claude anbietet, dort allerdings zum Abfragen eigener Kontodaten.

Systeme, Rechner und Lizenz

SQX gibt es laut Download-Seite für Windows (Installer oder ZIP), Mac (DMG) und Linux (ZIP), jeweils für x64 und ARM, dazu eine eigene Version für Brasilien mit lokalen Brokern und Datenquellen. Die Linux-Fassung testet StrategyQuant nach eigener Angabe nur unter Kubuntu mit KDE. Ältere Builds bis 135 stehen als ZIP zum Download.

Download-Seite von StrategyQuant X mit Lizenzhinweis, Reitern für Windows, Mac und Linux, Angabe zu Build 145.3228 und ZIP-Downloads, Markierungen 1 bis 4
Abb. 5: Download-Seite strategyquant.com/download am 06.11.2026. Unverändert. Wir haben nichts heruntergeladen.
  1. 1. Lizenzhinweis: Zum Starten braucht es eine Lizenz; ohne Kauf läuft das Programm 14 Tage als Testversion, die man vorher anfordert.
  2. 2. Drei Systeme: Windows, Mac und Linux.
  3. 3. Aktuelles Build: 145.3228, veröffentlicht am 03.11.2026.
  4. 4. ZIP-Archive für x64 und ARM, falls der Installer Probleme macht. Ein ZIP über eine bestehende Installation überschreibt laut Seite alle Daten und Einstellungen.

Generieren braucht Rechenleistung. Laut FAQ ist das Minimum ein Zweikern-Prozessor (i3), 8 GB RAM und 250 GB freier Speicher; ideal seien ein i5 oder i7 mit möglichst vielen Kernen, 32 bis 64 GB RAM und eine SSD. Mit 8 GB könne man nur einige Tausend Strategien im Speicher halten. Die Lizenz gilt für einen Rechner: Fünf Rücksetzungen kannst du selbst im Kundenkonto machen, weitere über den Support. Wer SQX parallel auf PC, Laptop und VPS laufen lassen will, bekommt laut Preisseite Rabatt auf Zusatzlizenzen, die aber auf dieselbe Person laufen müssen.

Starter, Professional, Ultimate: was wirklich drin ist

Alle drei Editionen sind Lizenzen auf Lebenszeit, wahlweise in einer Zahlung oder in zwölf Monatsraten. Die Unterschiede sind größer, als die Preisabstände vermuten lassen.

Preisseite von StrategyQuant X mit Umschalter Raten oder Einmalzahlung, drei Editionen mit Monatsraten und Vergleichszeilen, Markierungen 1 bis 8
Abb. 6: Preisseite strategyquant.com/pricing am 06.11.2026, Ansicht Ratenzahlung. Unverändert. Durchgestrichene Preise sind die Darstellung des Herstellers.
  1. 1. Umschalter: zwölf Monatsraten oder Einmalzahlung, beides führt zur Lizenz auf Lebenszeit; bei Einmalzahlung wirbt die Seite mit „Save 12 %“.
  2. 2. Ultimate: 290 $ im Monat für zwölf Monate (durchgestrichen 420 $), einmalig 2.900 $ (durchgestrichen 4.900 $).
  3. 3. Professional: 149 $ im Monat (durchgestrichen 175 $), einmalig 1.490 $ (durchgestrichen 1.790 $). Von StrategyQuant als „Recommended“ markiert.
  4. 4. Starter: 129 $ im Monat, einmalig 1.290 $.
  5. 5. Professional features: erweiterte Robustheitstests, Optimizer und Custom Projects. Bei Starter nicht enthalten.
  6. 6. QuantAnalyzer Pro: nur in Ultimate enthalten.
  7. 7. AI Credits: 6.000, 2.400 oder 1.200 Credits für den Assistenten Q.
  8. 8. Support und Updates: bei Ultimate dauerhaft, bei Professional und Starter ein Jahr.

Rechne die Raten nach: Zwölf mal 149 $ sind 1.788 $ statt 1.490 $ einmalig, also rund 20 % mehr; die FAQ der Preisseite nennt einen Aufschlag von 17 %. Die Raten sind laut FAQ kein Abo im üblichen Sinn: Du kannst jederzeit aufhören, verlierst dann aber die Lizenz. Nach einem Jahr kosten Support und Updates für Starter und Professional 300 $ pro Jahr; ohne Verlängerung läuft die gekaufte Version weiter, neue Builds gibt es dann nicht. Upgrades: von Starter auf Professional 550 $ (per E-Mail laut Seite 350 $), von Professional auf Ultimate 1.900 $ oder zwölf mal 190 $. Eine Lizenzübertragung an jemand anderen kostet 300 $ plus 300 $ für Support.

Ultimate enthält zusätzlich QuantAnalyzer Pro, den Portfolio Master ohne die Grenze von vier Strategien, Premium-Module wie ATM, „SQ for Business“, die Seasonal Toolbox, Volume und Market Profile und Aktien- und Futures-Daten auf Lebenszeit. Rabatte gibt es laut Preisseite auf Anfrage für Studierende bis 26 Jahre (50 %), Ausbilder, Besitzer eines Konkurrenzprodukts und Gruppen.

StrategyQuant X, Backtest Manager und QuantAnalyzer

Weil der Betreiber dieser Seite mit ATS verbunden ist, halten wir uns an das, was alle Hersteller öffentlich beschreiben, und an unsere Berichte zum Backtest Manager und zu QuantAnalyzer. Der Backtest Manager ist zum Prüfdatum noch nicht öffentlich erschienen; seine Funktionen sind Herstellerangaben.

  • Aufgabe: SQX erzeugt neue Strategien. Der Backtest Manager testet vorhandene MT5-EAs, auch gekaufte, in großer Zahl. QuantAnalyzer wertet fertige Ergebnisse aus.
  • Engine: SQX rechnet mit eigener Engine auf eigenen oder importierten Daten. Der Backtest Manager nutzt laut ATS den echten MT5-Strategietester mit den Daten deines Brokers, also das, worauf ein EA später auch live läuft.
  • Robustheit: SQX hat die breiteste Auswahl, von Monte Carlo bis Walk-Forward-Matrix und SPP. Der Backtest Manager nennt eine Robustness Suite mit anderen Daten und Monte Carlo.
  • Plattformen: SQX exportiert für sechs Plattformen und läuft auf Windows, Mac und Linux; der Backtest Manager ist auf MT5 und Windows beschränkt.
  • Kosten: SQX ab 1.290 $ einmalig plus Updates nach dem ersten Jahr. Backtest Manager laut ATS Free und Pro 29 € im Monat. QuantAnalyzer Free, Pro 29 $ im Monat oder 349 $ einmalig.

Wer keine eigenen Strategien entwickeln, sondern fertige EAs einsetzen will, braucht keinen Generator. Für diesen Fall testen wir EAs mit echten Konten und Note unter EA-Tests.

Stärken und Schwächen

Spricht dafür

  • Sehr umfassend: Generator, Retester, Improver, Optimizer, AlgoWizard und Custom Projects in einem Programm
  • Breite Robustheitstests: Monte Carlo, Walk-Forward-Matrix, SPP, Optimization Profile, mehrere Out-of-Sample-Zeiträume
  • Export als offener, änderbarer Quellcode für MT4, MT5, TradeStation, MultiCharts, JForex und NinjaTrader 8
  • Läuft auf Windows, Mac und Linux, auch auf ARM
  • Lizenz auf Lebenszeit statt Pflicht-Abo, 14 Tage voll nutzbare Testversion ohne Kreditkarte
  • Kostenlose Dukascopy-Tickdaten eingebaut, Erweiterung per Java-Snippets und Python
  • Aktiv entwickelt: Build 145 mit KI-Assistent, Marketplace, NinjaTrader und COT-Daten

Spricht dagegen

  • Teuer: ab 1.290 $, sinnvoll erst ab Professional mit 1.490 $, Updates nach einem Jahr 300 $ jährlich
  • Starter ohne erweiterte Robustheitstests, Optimizer und Custom Projects
  • Steile Lernkurve; ohne Methodik entstehen schnell überangepasste Strategien
  • Eigene Engine und Fremddaten: Nachtest auf Broker-Daten bleibt Pflicht
  • KI-Assistent Q kostet nach dem Startguthaben extra, Verbrauch pro Anfrage nicht vorhersehbar
  • Lizenz an einen Rechner gebunden, Rückerstattung grundsätzlich ausgeschlossen, Preise in US-Dollar zzgl. MwSt.
Passt für
Systematische Trader und EA-Entwickler, die Strategien in großer Zahl erzeugen, gründlich auf Robustheit prüfen und auf mehreren Plattformen einsetzen wollen, und die bereit sind, Wochen in Methodik und Workflow zu investieren.
Passt nicht für
Einsteiger, die schnell einen profitablen EA wollen, Trader mit kleinem Budget, die nur einzelne gekaufte EAs prüfen, und alle, die keinen leistungsfähigen Rechner für lange Rechenläufe haben.

Preise und Kosten

Stand 06.11.2026, laut strategyquant.com/pricing, der Q-Preisseite und der Datenseite. Alle Preise in US-Dollar ohne Mehrwertsteuer, die beim Bezahlen nach Land berechnet wird. Bezahlt wird über FastSpring.

LeistungPreisHinweis
Testversionkostenlos, 14 Tagevoller Funktionsumfang, ohne Kreditkarte
Starter1.290 $ einmalig oder 12 × 129 $ohne erweiterte Robustheitstests und Optimizer
Professional1.490 $ einmalig oder 12 × 149 $Updates ein Jahr, 1 Monat Premium-Daten
Ultimate2.900 $ einmalig oder 12 × 290 $Updates dauerhaft, QuantAnalyzer Pro, Daten dauerhaft
Support und Updates nach dem 1. Jahr300 $ pro JahrStarter und Professional
Upgrade Professional → Ultimate1.900 $ oder 12 × 190 $Starter → Professional: 550 $
Daten-Abo US-Aktien und Futuresab 59 $ je 6 Monatenur Vollversion, nicht exportierbar
KI-Credits für Q20 $, 50 $ oder 200 $ im MonatNachkauf 5 $ je 1.000 Credits

Rückerstattung: Laut Preisseite sind Käufe wegen der Testversion grundsätzlich nicht erstattbar; die Lizenzbedingungen (gültig ab 01.11.2026) schließen Erstattungen aus, soweit das Gesetz nichts anderes verlangt, und das Widerrufsrecht für digitale Inhalte entfällt mit Beginn der Lieferung. Nutze die 14 Tage deshalb gründlich, am besten mit einem echten Projekt bis zum Export und Nachtest in deiner Plattform.

Alternativen zu StrategyQuant X

Neutral eingeordnet; Backtest Manager und QuantAnalyzer haben eigene Berichte. Prüfe Preise und Funktionen beim jeweiligen Anbieter.

ToolAnsatzStärkeGrenze
Backtest ManagerWindows-App von ATS, nur MT5Testet vorhandene EAs im echten MT5-Tester, in großer ZahlErzeugt keine Strategien; ab November 2026; Partnerprodukt
QuantAnalyzerAuswertung fertiger BerichteMonte Carlo, Portfolio Master, viele Importformate, Free-VersionErzeugt und testet nichts selbst, nur Windows
MT5-Strategietester und -Optimiererin MetaTrader eingebautKostenlos, Broker-Daten, genetische Optimierung von ParameternOptimiert nur vorhandene Regeln, kaum Robustheitstests
Selbst programmieren (MQL5, Python)eigener CodeVolle Kontrolle, keine LizenzkostenViel Zeit, Robustheitstests selbst bauen
Fertige EAs mit Notegetestete EAs kaufen oder mietenKein EntwicklungsaufwandFremde Logik, Vertrauen in den Anbieter nötig

Die FAQ von StrategyQuant erklärt den Unterschied zum genetischen Algorithmus in MetaTrader treffend: MetaTrader nutzt ihn, um Parameter einer bestehenden Strategie schneller zu optimieren; SQX nutzt genetische Evolution, um ganz neue Regeln zu erzeugen. Beides lässt sich kombinieren.

Datenschutz und Sicherheit

Lizenzprüfung: Laut Datenschutzerklärung verarbeitet StrategyQuant zur Lizenzprüfung ein Nutzerkennzeichen, die Lizenz, einen Hash aus Hardwaredaten des Geräts, die IP-Adresse, Zeitpunkte von Aktivierungen und die Programmversion und speichert sie bis zwölf Monate nach Ende der Lizenz. Testversion und MCP-Schnittstelle brauchen ein Nutzerkonto und eine regelmäßige Online-Prüfung.

KI-Assistent Q: Laut Q-Bedingungen laufen Anfragen über Sprachmodelle von Drittanbietern, auf die StrategyQuant über eigene Konten zugreift, teils über Vermittlungsdienste. Die Anbieter dürfen die Inhalte laut Bedingungen nicht zum Training nutzen. StrategyQuant protokolliert Eingaben und Antworten für Betrieb und Fehlersuche und löscht sie nach 30 Tagen. Gib in Q keine vertraulichen Daten oder Daten Dritter ein; das verlangen auch die Bedingungen.

Strategien und Daten: Die Strategieentwicklung selbst läuft lokal auf deinem Rechner. Ob und welche weiteren Daten das Programm überträgt, konnten wir ohne Installation nicht prüfen. Mit dem Marketplace in Build 145 kannst du Erweiterungen anderer Nutzer installieren; behandle fremde Snippets wie fremden Code.

Was wir geprüft haben und was nicht

Geprüft am 06.11.2026 auf strategyquant.com, ausschließlich öffentliche Seiten. Einen Cookie-Banner hat die Seite uns nicht angezeigt. Wir haben keine Testversion angefordert, nichts heruntergeladen oder installiert, kein Konto angelegt und nichts gekauft.

Gelesen haben wir Startseite, Funktionsseite, Preisseite mit Vergleichstabelle, Download-Seite, Changelog zu Build 145, FAQ, die Seiten zu Q und den Q-Preisen, die Datenseite, die Firmen- und Partnerseite, die Lizenz- und Servicebedingungen, die Q-Bedingungen und die Datenschutzerklärung. Nicht geprüft haben wir: wie schnell und genau die Engine im Vergleich zu MetaTrader rechnet, wie gut Q arbeitet und wie viele Credits typische Aufgaben verbrauchen, wie sich die Oberfläche bedient und wie gut exportierter Code in MT4 und MT5 läuft.

Die Screenshots zeigen Marketingseiten von StrategyQuant. Zahlen in den Programmbildern sind Beispielwerte des Herstellers, keine Ergebnisse einer Privatperson und keine Leistungsbehauptung von uns. Personenbezogene Daten waren auf den gezeigten Ausschnitten nicht zu sehen; Nutzerzitate haben wir nicht abgebildet.

StrategyQuant X selbst ansehen

Unsere Interessen: Kein Partner: An StrategyQuant verdienen wir nichts, der Link ist ein normaler Verweis ohne Partnerkennung. Der Betreiber von AlgoVerdict ist mit Algo Trading Space verbunden, das mit dem Backtest Manager und eigenen EAs in Teilen konkurriert.

Häufige Fragen zu StrategyQuant X

Was kostet StrategyQuant X?

Stand 06.11.2026: Starter 1.290 $, Professional 1.490 $, Ultimate 2.900 $, jeweils einmalig als Lizenz auf Lebenszeit oder in zwölf Monatsraten (129 $, 149 $, 290 $). Preise in US-Dollar ohne MwSt. Nach dem ersten Jahr kosten Updates bei Starter und Professional 300 $ pro Jahr; Ultimate enthält sie dauerhaft.

Reicht die Starter-Edition?

Zum Kennenlernen ja, für ernsthafte Entwicklung kaum: Starter enthält laut Preistabelle weder die erweiterten Robustheitstests noch den Optimizer mit Walk-Forward noch Custom Projects. Gerade diese Werkzeuge trennen bei einem Generator brauchbare von zufällig guten Strategien. Ein Upgrade auf Professional kostet 550 $.

Brauche ich Programmierkenntnisse?

Nein, Strategien entstehen per Klick und im visuellen Editor AlgoWizard. Programmieren hilft aber für eigene Indikatoren (Java-Snippets), für Anpassungen am exportierten Code und für eigene Analysen in Python. Wichtiger als Programmieren ist Statistikverständnis, um Überanpassung zu erkennen.

Für welche Plattformen exportiert StrategyQuant X?

Laut Funktionsseite und Changelog als vollständiger Quellcode für MetaTrader 4, MetaTrader 5 (Hedging und Netting), TradeStation, MultiCharts, JForex und seit Build 145 NinjaTrader 8. MetaTrader-Indikatoren lassen sich umgekehrt nicht importieren.

Liefert StrategyQuant X profitable Strategien?

Das verspricht nicht einmal der Hersteller: Laut FAQ liefert SQX keine fertigen profitablen Roboter und garantiert keine Ergebnisse. Es findet Kandidaten, die in der Vergangenheit gut aussahen. Ob einer davon live trägt, zeigen erst Robustheitstests, ein Nachtest auf Broker-Daten und ein Forward-Test.

Was ist der Unterschied zum Backtest Manager von ATS?

SQX erzeugt Strategien mit eigener Engine. Der Backtest Manager soll laut ATS vorhandene MT5-EAs, auch gekaufte, im echten MT5-Strategietester in großer Zahl testen; er erscheint im November 2026 und ist ein Partnerprodukt. Für MT5-Nutzer ergänzen sich beide: erzeugen in SQX, nachtesten im echten Tester.

Was kann der KI-Assistent Q, und was kostet er?

Q baut und testet laut StrategyQuant Strategien aus einer Beschreibung in Alltagssprache, konfiguriert Module und schreibt Indikatoren. Zur Lizenz gibt es einmalig 1.200 bis 6.000 Credits, danach Monatspläne ab 20 $ oder Nachkauf für 5 $ je 1.000 Credits. Anfragen laufen über Sprachmodelle von Drittanbietern. Getestet haben wir Q nicht.

Warum gibt AlgoVerdict StrategyQuant X keine Note?

Wir vergeben im ganzen Bereich Trading-Software keine Noten. Bei StrategyQuant X kommt hinzu, dass wir nur öffentliche Seiten prüfen und keine Testversion installiert haben. Statt einer Zahl zeigen wir Stärken, Schwächen, Kosten und Alternativen.

Bericht der Redaktion, keine Anlageberatung. Geprüft am 06.11.2026 anhand öffentlicher Seiten von strategyquant.com; Funktionen, die wir nicht selbst nutzen konnten, sind als Herstellerangabe gekennzeichnet. Trading mit Forex und CFDs ist riskant; generierte Strategien und Backtests zeigen Vergangenheit, keine Zukunft.