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Kurz erklärt
Range-Trading arbeitet mit festen Preiszonen. Bewegt sich der Markt seitwärts, gibt es eine Unterstützung unten und einen Widerstand oben. Die Strategie kauft unten, verkauft oben und nimmt die Strecke dazwischen.
Der Stop liegt knapp außerhalb der Zonen. Bricht die Range, endet der Trade dort, und die Strategie hört auf, diese Zonen zu handeln.
Die Strategie im Schema
Ein gezeichneter Kursverlauf, keine Marktdaten. Erst der Fall, in dem die Regel aufgeht, dann derselbe Ablauf, wenn sie scheitert.
- Geschlossen
- ±0 Pips
- Offen
- –
- Volumen offen
- –
Schema, keine Marktdaten: ein gezeichneter Kursverlauf, Ergebnisse in Pips, gewichtet auf 0,10 Lot. Kein Backtest, keine Aussage über einen echten EA.
So handelt die Strategie
- Eine Seitwärtsphase erkennen und ihre Ober- und Untergrenze als Zonen markieren.
- Erreicht der Kurs die Unterstützung und schließt darüber: kaufen.
- Erreicht er den Widerstand und schließt darunter: verkaufen.
- Ziel ist die Gegenseite der Range, etwas vor der Zone.
- Der Stop liegt knapp außerhalb der Zone. Nach einem Bruch wird die Range nicht mehr gehandelt.
Wo das Risiko sitzt
Jeder Trade hat einen Stop knapp hinter der Zone. Das Verhältnis von Ziel zu Stop ist meist günstig, solange die Range breit genug ist.
Das Risiko liegt im Bruch der Range. Er kommt ohne Ankündigung, und der erste Trade danach ist fast immer ein Verlust.
Wer die Zonen nicht fest regelt, sondern nachträglich verschiebt, macht aus einer Range-Strategie eine ohne Stop.
Wann sie funktioniert, wann sie scheitert
Funktioniert eher, wenn …
- Klare Seitwärtsphasen mit mehrfach bestätigten Grenzen.
- Ranges, die breit genug sind, dass Ziel und Kosten in einem gesunden Verhältnis stehen.
Scheitert eher, wenn …
- Ausbruch aus der Range, besonders nach Nachrichten.
- Sehr enge Ranges, in denen Spread und Stop den Spielraum aufzehren.
- Stiche durch die Zone, die den Stop auslösen und dann zurückkehren.
Woran du sie an einem EA erkennst
Spuren im Tradelog eines Live-Kontos, unabhängig davon, wie der Anbieter den EA nennt.
- Kauf- und Verkaufstrades wechseln sich ab, die Einstiege liegen auf ähnlichen Preisniveaus.
- Ziele und Stops häufen sich an festen Preisen statt in festen Abständen.
- Längere Pausen ohne Trade, wenn der Markt keine Range bildet.
Typische Einstellungen
| Einstellung | Typisch | Wirkung |
|---|---|---|
| Range-Erkennung | Hoch/Tief der letzten N Kerzen oder manuelle Zonen | Der wichtigste und subjektivste Teil. |
| Zonenbreite | einige Pips | Wie nah der Kurs an die Grenze muss. |
| Stop hinter der Zone | 5–15 Pips | Begrenzt den Bruch-Trade. |
| Ziel | Gegenseite minus Puffer | Puffer vermeidet knapp verfehlte Ziele. |
| Mindestbreite der Range | Filter | Enge Ranges werden ausgelassen. |
Übliche Spannen aus EA-Handbüchern und Setfiles, keine Empfehlung.
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Häufige Fragen
Wie erkennt ein EA eine Range?
Was passiert, wenn die Range bricht?
Ist Range-Trading das Gegenteil von Breakout?
Video: die Strategie in unter einer Minute
Dieselbe Animation als Video mit Untertiteln, für alle, die es lieber anschauen.