Überblick
IC Trading gehört seit Jahren zu den ersten Adressen, wenn es um automatisiertes Handeln geht. Die Raw-Spread-Marke aus dem IC-Umfeld hat sich konsequent auf niedrige Rohspreads und schnelle Ausführung spezialisiert – genau die zwei Stellschrauben, an denen Expert Advisors und Scalping-Strategien stehen oder fallen. Für unsere Zielgruppe – Algo- und EA-Trader – ist das ein nahezu idealer Zuschnitt.
Hinweis zur Marke: IC Trading tritt über die Capital Point Trading Ltd mit Lizenz der FSC Mauritius auf. Die Original-Marke IC Markets trägt den regulatorischen Kern (ASIC, CySEC, FSA) und ist für EU-/Australien-Kunden die naheliegendere Wahl – Details und Abgrenzung im Schwester-Review zu IC Markets.
Regulierung & Sicherheit
IC Trading wird laut eigener Website ausschließlich über die Capital Point Trading Ltd geführt, lizenziert von der Financial Services Commission (FSC) Mauritius (Lizenz GB21026834). Eine ASIC-, CySEC- oder BaFin-Lizenz hat die Marke nicht – unsere frühere Angabe dazu war falsch und ist korrigiert (Stand 30.09.2026). Der Hebel liegt auf allen Konten bei bis zu 1:500.
Für DACH-Trader heißt das: kein EU-Einlagenschutz, keine ESMA-Schutzmechanismen, Streitfälle laufen über eine Offshore-Aufsicht. Wer EU-Regulierung will, eröffnet bei der Schwester IC Markets über die CySEC-Gesellschaft. In der Regulierungsnote landet IC Trading deshalb im Offshore-Band (3,5 von 5).
Kosten
Auf dem Raw-Spread-Konto liegen die Spreads ab 0,0 Pips, dazu kommt eine Kommission von 3,50 USD pro Lot und Seite (MetaTrader) bzw. 3,00 USD über cTrader. Das entspricht effektiv ~0,6–0,7 Pips Gesamtkosten auf EUR/USD – sehr wettbewerbsfähig, wenn auch nicht der absolut günstigste Anbieter am Markt. Das Standard-Konto verzichtet auf Kommission, weitet dafür den Spread auf ~0,8 Pips – für die meisten EAs ist die Raw-Variante die bessere Wahl.
Ausführung
Hier spielt IC Trading seine größte Stärke aus. Die Handelsserver stehen laut IC Trading im Rechenzentrum Equinix NY4 in New York – einem Knotenpunkt der FX-Liquidität. Einen eigenen Standort für die cTrader-Server nennt IC Trading nicht (die Schwester-Marke IC betreibt cTrader in London LD5); vor dem VPS-Kauf also den Ping prüfen. In Kombination mit tiefen Liquiditätspools bedeutet das niedrige Latenz, geringe Slippage und kaum Requotes – exakt das Profil, das latenzsensitive Scalper und HFT-nahe EAs brauchen. In der Praxis ist die Ausführung eine der zuverlässigsten der Branche.
EA- & Algo-Eignung
Kompromisslos: EAs, Scalping und Hedging sind ohne Einschränkungen erlaubt, MetaTrader 4/5 und cTrader stehen bereit, und ab 15 Lots FX/Metalle pro Monat gibt es den kostenlosen IC VPS mit direkter Anbindung an die Handelsserver – der entscheidende Baustein, um EAs zuverlässig rund um die Uhr laufen zu lassen, ohne den eigenen Rechner durchlaufen zu lassen. Wer Multi-EA-Portfolios betreibt, findet hier eine der saubersten Umgebungen.
Konditionen, Ein-/Auszahlung & Support
Die Mindesteinzahlung liegt nominell bei 0 USD, praktikabel sind ab ~200 USD. Ein- und Auszahlungen decken Karten, Banküberweisung und gängige E-Wallets ab und werden zügig bearbeitet; der Support ist 24/7 erreichbar. Abzüge gibt es vor allem beim eigenen Bildungs- und Research-Angebot, das gegenüber spezialisierten Anbietern dünn bleibt – für eine reine Ausführungs-Plattform ist das verschmerzbar.
Fazit
Für Algo- und EA-Trader ist IC Trading eine Top-Empfehlung: enge Rohspreads, herausragende Ausführung, freier VPS und keinerlei Strategie-Einschränkungen. Der echte Abwägungspunkt ist die Regulierung: nur FSC Mauritius. Wer EU-Schutz priorisiert, greift zur Schwester IC Markets. Unterm Strich einer der besten Broker seiner Klasse für automatisiertes Trading.
