Überblick
Fusion Markets ist ein 2017 gegründeter australischer ECN-/STP-Broker, der sich kompromisslos über die Kosten positioniert – und genau das macht ihn für Algo-Trader interessant. Das Zero-Konto zählt bei der Kommission zu den günstigsten am gesamten Markt, und mit MT4, MT5, cTrader und TradingView stehen vier Plattformen bereit. Hinzu kommen ein freier VPS für aktive Trader und keinerlei Strategie-Einschränkungen. Das Instrumentenangebot (250+) ist bewusst schlank gehalten und konzentriert sich auf FX, Metalle, Energien, Indizes und Krypto-CFDs.
Regulierung & Sicherheit
Fusion Markets operiert über drei Gesellschaften: FMGP Trading Group Pty Ltd unter ASIC (Australien, AFSL 385620), Gleneagle Securities / Fusion Markets unter VFSC (Vanuatu, 40256) sowie Fusion Markets International Ltd unter der FSA der Seychellen (SD096). Die ASIC-Lizenz ist seriös und etabliert; eine Top-Tier-EU-/UK-Lizenz (FCA/CySEC) fehlt jedoch, sodass Nicht-AU-Kunden in der Regel über die VFSC- bzw. FSA-Entity laufen.
Damit liegt Fusion regulierungsseitig solide, aber nicht in der absoluten Spitzengruppe – vergleichbar mit etablierten Nicht-EU-Brokern mit glaubwürdiger Primäraufsicht. Kundenmittel werden segregiert gehalten. Der hohe Hebel von 1:500 ist den Offshore-Entities vorbehalten; unter ASIC gilt für Privatkunden das Maximum von 1:30.
Kosten
Hier ist Fusion ein echter Champion. Das Zero-Konto bietet Rohspreads ab 0,0 Pips (im Schnitt ~0,0–0,1 Pip auf EUR/USD) bei einer Kommission von nur 2,25 USD pro Lot und Seite – also 4,50 USD Round-Turn. Das ist eine der niedrigsten Kommissionsstrukturen am Markt und unterbietet viele bekannte ECN-Broker spürbar. Daraus ergeben sich effektive Gesamtkosten von rund 0,45 Pips auf EUR/USD – ein starkes Argument für kostensensible Scalp- und High-Frequency-EAs. Das Classic-Konto verzichtet auf Kommission, kalkuliert dafür Spreads ab ~0,9 Pips. Siehe unseren Vergleich der Broker mit den niedrigsten Spreads.
Ausführung
Fusion setzt auf ECN-Ausführung mit tiefen Liquiditätspools und wird in unabhängigen Reviews für niedrige Slippage und zuverlässige Fills gelobt. Für latenz-sensible EAs ist das Profil belastbar; in Kombination mit dem VPS ergibt sich eine stabile Umgebung für den Dauerbetrieb.
EA- & Algo-Eignung
Hier punktet Fusion auf ganzer Linie: EAs, Scalping und Hedging sind uneingeschränkt erlaubt, und mit MT4, MT5, cTrader und TradingView stehen vier Plattformen bereit – von klassischen MQL-EAs über cAlgo bis zu PineScript-Strategien. Der freie VPS (ab ~20 Lots/Monat in FX/Metallen; darunter kostenpflichtige Pläne über den Partner) sorgt für unterbrechungsfreien 24/7-Betrieb. In Kombination mit der extrem niedrigen Kommission ist das Zero-Konto auf cTrader oder MT5 eine der kosteneffizientesten Umgebungen für Multi-EA-Portfolios.
Konditionen, Ein-/Auszahlung & Support
Die Mindesteinzahlung liegt bei 0 USD – ein sehr niedriger Einstieg. Konten gibt es in mehreren Basiswährungen (u. a. USD, EUR, GBP, AUD, CAD, SGD), swap-freie islamische Varianten sind verfügbar. Ein- und Auszahlungen laufen über Banküberweisung, Karte, E-Wallets (Skrill, Neteller, PayPal) und je nach Region Krypto-Rails. Der Support gilt als reaktionsschnell und kundenorientiert. US-Kunden werden nicht bedient.
Fazit
Fusion Markets ist für preissensible Algo- und EA-Trader eine starke Empfehlung: eine der günstigsten Kommissionen am Markt, vier Plattformen inklusive cTrader, freier VPS für aktive Trader und keinerlei Strategie-Einschränkungen. Der einzige echte Abwägungspunkt ist die Regulierung – die ASIC-Lizenz ist seriös, ersetzt für Nicht-AU-Kunden aber keine FCA-/CySEC-Lizenz. Wer mit dem Offshore-Rahmen leben kann und maximale Kosteneffizienz sucht, findet bei Fusion eine der besten Kosten-Leistungs-Relationen am Markt. Siehe auch den Vergleich der besten EA-Broker.